Jahreslosung 2026

Jahreslosung 2026

"Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!"

Offenbarung 21,5

Aktuelles

Neuer Jungbläserkurs hat begonnen

Nachdem in unserer Gemeinde 2025 ein Jungbläserkurs erfolgreich zu Ende ging und die Bläser sich nun im Posaunenchor engagieren, rief Wilfried Thoß zu einem neuen Jungbläserkurs auf. Noch zum Nachmittag im Kirchgarten konnte an den Instrumenten ausprobiert und so Interesse am Musizieren geweckt werden. So üben sich nun seit Oktober acht neue Bläserinnen und Bläser jeden Dienstag im Eutritzscher Gemeindesaal an Horn, Kornett und Trompete.

An den Instrumenten sind wir noch jung in Erfahrung, aber die Altersspanne im Kurs beträgt sechs Jahrzehnte – was ein großer Gewinn für diese kleine Gemeinschaft ist. Nachdem im November fleißig die ersten Advents- und Weihnachtslieder geprobt wurden, waren die ersten Erfolge daraus bereits zum Familiengottesdienst am 2. Advent zu hören. Von „Wir sagen euch an den lieben Advent“ bis zu „Jingle Bells“ wurde fröhlich das erste Mal vor Publikum musiziert. Wilfried Thoß betonte, dass das nach dieser kurzen Probezeit eine großartige Leistung sei, die keineswegs selbstverständlich ist.

Nun wird fleißig weitergeprobt, damit die weiteren Fortschritte auch bald in der Gemeinde hörbar sein werden. Weitere Interessenten mit Vorkenntnissen können sich gerne noch dem Jungbläserkurs anschließen. Wir treffen uns jeden Dienstag (außer in den Schulferien) um 17.00 Uhr.

Karola Richter

Foto: U. Meinhardt-Wuschke

Herzliche Einladung zum Konfirmationsgottesdienst

Am Sonntag Jubilate, dem 26. April 2026, werden im Festgottesdienst um 10.00 Uhr in der Christuskirche konfirmiert:

Hanna Köhler, Noah Schlichter, Gerhard Schulz, Serafine Speer und Julia Soldner.

Wir freuen uns sehr und laden herzlich zu diesem Festgottesdienst ein.

Gottesdienst der Jugendlichen mit Baumspende

Im Januar fand ein Gottesdienst der Jugendlichen statt, der sich mit einem aktuellen und wichtigen Thema, dem Klimawandel, auseinandersetzte. Ziel des Gottesdienstes war es, Menschen für die Verantwortung zu sensibilisieren, die wir als Einzelne und als Gemeinschaft für die Bewahrung der Schöpfung tragen. Der Gottesdienst verband Glauben und Alltag auf sehr angenehme Weise. Durch Lieder, Lesungen, den Kindergottesdienst und eine unterhaltsame Predigt wurde deutlich gemacht, dass Klimaschutz nicht nur ein politisches oder gesellschaftliches Thema ist, sondern auch eine Frage von Verantwortung, Nächstenliebe und Glaube.

Jugendliche aus Eutritzsch und Gohlis haben gemeinsam konzipiert, gestaltet und musiziert. Die Wirkung des Gottesdienstes war spürbar. Viele Menschen zeigten sich offen und kamen im Anschluss, beim Kirchencafé, miteinander ins Gespräch. Das Thema Klimawandel wurde nicht belehrend vermittelt, sondern offen und einladend, sodass Raum für eigene Gedanken und Fragen blieb. Insgesamt hat der Gottesdienst gezeigt, dass Kirche ein Ort sein kann, an dem aktuelle Themen aufgegriffen und gemeinsam reflektiert werden. Er ermutigte dazu, Verantwortung zu übernehmen und den eigenen Glauben auch im Umgang mit der Umwelt konkret werden zu lassen.

Lara Schwarz

Wir, als Jugendliche, die diesen Gottesdienst gestalten durften, möchten uns erstmal bei Ihnen und Euch für die zahlreiche Teilnahme und das positive Feedback bedanken. Auch den Zweck der Kollekte möchten wir noch einmal ganz offiziell bekanntgeben. Mit den rund 350 Euro aus der Kollekte haben wir eine Baumpatenschaft übernommen. Die Säulen-Eiche wächst in der Wilhelm-Plesse-Straße, an der Kreuzung zur Otto-Adam-Straße im Stadtteil Gohlis. Dort wird auch eine Plakette mit einem Text von uns angebracht. Schauen Sie also gerne mal vorbei! Eine Säulen-Eiche produziert jährlich ca. 75.000 Liter Sauerstoff, womit ein Mensch einen Monat lang atmen könnte. In ihrem gesamten Leben speichert sie ca. 5 Tonnen CO₂. Das ist unser Zeichen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und einen Beitrag im Namen unserer Gemeinden zu leisten. Wir möchten außerdem an dieser Stelle bekanntgeben, dass wir momentan an einer inhaltlichen Fortsetzung arbeiten. Es handelt sich dabei um einen Gesprächs- und Diskussionsabend mit einem kleinen Input. Der genaue Termin steht leider noch nicht fest, aber wir werden Sie rechtzeitig informieren. Wir freuen uns, Sie wiederzusehen.

Junge Gemeinde Gohlis-Eutritzsch

Fotos: I. Dolezalek + N. Rentsch

Hauswirtschaftskraft gesucht

Der Kindergarten der Christuskirche Eutritzsch sucht ab sofort bis mindestens 30.09.25 eine Hauswirtschaftskraft als Krankheitsvertretung.

Hier gehts zur Ausschreibung…

Kirchenmusik, Kreise etc.

Termine außerhalb der Gottesdienste finden Sie direkt über das Menü (oben rechts).

Die Geschichte unserer Kirche

Der Vorläuferbau der heutigen Christuskirche entstand im 13. Jahrhundert im Zuge der Ostsiedlung und Missionierung der Slawen. Reste romanischer Bausubstanz finden sich im Turmunterbau und an der westlichen Schiffswand.

Urkundliche Erwähnung findet die Kirche erstmals im Jahr 1381, als der Rat der Stadt Leipzig das Lehnsrecht am Dorf Eutritzsch, darunter das Kirchlehen von Rudolf von Bünau auf Erdmannshain kaufte.

Seit 1503 bietet die Christuskirche etwa den heutigen Anblick. In jenem Jahr wurde der Umbau des Turms und der Kirche zu einer spätgotischen Hallenkirche abgeschlossen, wahrscheinlich unter Benedikt Eisenberg, dem späteren Leipziger Ratsbaumeister. Sein Meisterzeichen befindet sich im Eingangsbereich auf dem Schlussstein des Gewölbes. Das Jahr der Fertigstellung ist auf der Ostseite, an der Außenwand des Chors zu sehen.

1847 erfolgte die Verlegung des Eingangs von der Süd- auf die Westseite unter den Turm sowie der Sakristei hinter den Chor. Gleichzeitig wurde die Innenausstattung fast vollständig entfernt. Die Schnitzaltäre aus dem 15. und 16. Jahrhundert gelangten ins Stadtgeschichtliche Museum Leipzig und verbrannten dort 1943 bei einem Bombenangriff.

Der heutige Altar von etwa 1480 stammt aus Machern und wurde nach einer umfänglichen Restaurierung der Kirche von 1956 bis 1959 aufgestellt.

Nur der Taufstein von 1505 blieb unbeschadet in der Sakristei verborgen, bis er 1966 seinen Platz im Altarraum fand.

Die Glocken der Christuskirche

Die Christuskirche hat vier Glocken. Zwei davon sind sehr alt, sie hingen schon vor dem Umbau der Kirche im Jahr 1503 im Turm.

In unserem jetzigen Geläut ist die kleinste Glocke gleichzeitig auch die älteste Glocke. Im Jahr 1480 wurde sie gegossen. Sie hat ein Gewicht von 584 kg und ihre Schwingungen klingen auf dem Ton „A“.

Unsere zweitälteste und gleichzeitig zweitgrößte Glocke stammt aus dem Jahr 1482. Sie ist 1105 kg schwer und läutet auf den Ton „E“. Im Laufe der Zeit wurde sie zweimal umgegossen, 1722 und dann 1834 in der Leipziger Firma G.A. Jauck.

1752 kam noch eine kleinere Glocke hinzu, die 210 kg wog und den Ton „Cis“ hatte. Somit hatte die Christuskirche ein schönes A-Dur Geläut. Diese kleine Glocke existiert heute leider nicht mehr, da sie im 1. Weltkrieg beschlagnahmt wurde. Jede Kirche musste damals eine Glocke abgeben und dazu noch Zinnpfeifen aus der Orgel.

Um wieder eine 3. Glocke zu bekommen hat die Christuskirche 1926 eine gleiche Glocke bei der Firma „Gebrüder Radler Hildesheim“ in Auftrag gegeben. Diese hatte wieder, wie ihre Vorgängerin den Ton „Cis“ und wog ebenfalls 210 kg. Leider konnte diese Glocke nicht lange die Gemeinde mit ihrem Klang erfreuen. Im 2. Weltkrieg (1942) wurde sie beschlagnahmt und sofort eingeschmolzen. Da diese Glocke mit 12 Jahren Alter keinen kulturhistorischen Wert besaß, konnte es dazu kommen. Da bei der Glockenenteignungsmaßnahme 1942, jede Kirche nur eine Glocke behalten durfte, wurde auch die Glocke von 1482 beschlagnahmt. Diese hatte allerdings kulturhistorischen Wert und wurde deshalb in ein Lager gebracht, um als allerletzte Notreserve eingeschmolzen zu werden. Diese Glocke hat zum Glück den Krieg überlebt und wurde der Christuskirche 1948 wieder zurückgegeben.

1964 wurden zwei weitere Glocken für die Christuskirche in der Firma „Franz Schilling & Söhne Apolda“ gegossen. Unsere nun größte Glocke hat den Ton „C“, die andere ist die drittgrößte und hat den Ton „F“.

Allerdings musste der Glockenstuhl 1964 für die Aufnahme der zwei neuen Glocken erweitert werden. Der neue Glockenstuhl wurde aus Stahl gefertigt und im Turm verankert.

Wie sich später herausstellte, war das sehr ungünstig, Die Stahlträger übertrugen die Schwingungen der Glocken direkt auf das Mauerwerk des Turmes. Es bildeten sich Risse.

Deshalb wurde im Jahr 2018 wieder ein Glockenstuhl aus Holz in den Turm eingebaut. Auf dem Video kann man alle 4 Glocken sehen, wie sie in dem neuen Glockenstuhl aus Holz läuten.