Jahreslosung 2026

Jahreslosung 2026

"Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!"

Offenbarung 21,5

Aktuelles

Herzliche Einladung zu Gemeinde macht Kirche

Gewinner des Christuskirchenkuchenbackwettbewerbs

Liebe Gemeindeglieder,

auch in diesem Jahr fand beim Nachmittag im Kirchgarten der Christuskirchenkuchenbackwettbewerb statt. Gewonnen haben Finn Richter in der Kategorie „Optik“ mit der Kreation „Over the Rainbow“ und Wilma Melzer in der Kategorie Geschmack mit ihren „Brownies“. Unten finden alle Interessierten die Rezepte zum Nachbacken. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer und unsere Jury, die sich tapfer durch alle Backwerke gekostet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Over the Rainbow

Zutaten:
400 g glutenfreies Mehl (wir haben verwendet: Schär Mix Kuchen und Kekse)
250 g weiche Butter
250 g Zucker
6 Eier
190 ml Milch
1 Pk. Backpulver
Schokostreussel (wir haben Rewe Eigenmarke verwendet)
Schokoglasur nach Geschmack (wir haben Rewe Eigenmarke verwendet)
Minimarshmallows (bei uns Marke Rocky Mountains)
bunte Schokolinsen (Eigenmarke Penny)
Die flüssigen/weichen Zutaten erst vermischen und glattrühren. Das Mehl separat mit dem Backpulver mischen. Dann das Mehl nach und nach in die flüssige Masse rühren. Zuletzt die Schokostreussel kurz untermischen. Anschließend in eine Springform (20–26 cm, Höhe fällt je nach Durchmesser unterschiedlich aus) mit Backpapier geben und bei 160 °C Umluft 50–60 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen mit der Glasur einstreichen und mit Marshmallows und Schokolinsen belegen, solange die Glasur noch weich ist.

Brownies

Für 25 Brownies brauchst du

250g Butter

300g Zartbitterschokolade

4 Eier (Größe M)

230g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

200g Mehl

50g Kakaopulver

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

Außerdem: Auflaufform (20x30cm), Butter für die Form

  1. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Die Auflaufform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Für die Brownies die Butter und die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass die Schokolade nicht zu heiß wird, sonst klumpt sie.
  3. Die Eier mit Zucker und dem Vanillezucker in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Die Butter-Schokoladen-Mischung und das Mehl, Kakao und Backpulver und Salz mischen und unterrühren. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen. Die Form auf ein Ofengitter (mittlere Schiene) schieben und die Brownies etwa 25 bis 30 Minuten backen.
  4. Die Brownes auskühlen lassen und in kleine Stücke schneiden.

Tipp:

Sehr gut schmecken die Brownies, wenn du sie vor dem Schneiden mit Schokoguss überziehst.

Ergebnisse der Kirchenvorstandswahlen

Ergebnis der Kirchenvorstandswahl vom 13.09.2026

Am 13. September 2026 haben sich 10 Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Christuskirchgemeinde Leipzig-Eutritzsch zur Wahl gestellt. Wir danken allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Kandidatur.

Die Auszählung erfolgte öffentlich. Es wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Kirchenvorstand gewählt (alphabetische Reihenfolge):

Anna Melzer

Heinrich Neu

Christiane Reiche

Runa Sachadae

Matthias Schreiber

Wilfried Thoß

Gegen das Wahlverfahren kann binnen einer Woche nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 3 der Kirchenvorstandsbildungsordnung Einspruch eingelegt werden, über den der Kirchenvorstand binnen zwei Wochen entscheidet.

Zur Verabschiedung von Pfarrer Dr. Amberg

Nach über 16 Jahren Dienst in der Christuskirchgemeinde wird Pfarrer Dr. Amberg am 28. Juni dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet. Sein Dienst in der Gemeinde war geprägt durch geistliche Führung, ein gutes Miteinander, auch in den verschiedenen Gremien, sowie Verständnis und Offenheit in den zahlreichen organisatorischen und praktischen Angelegenheiten, die auch zum Alltag eines Pfarrers gehören.

Eine besondere Herausforderung war ohne Frage die Zeit der Corona-Pandemie. Hier lag es Pfarrer Amberg besonders am Herzen, trotz aller Einschränkungen Gottesdienst und Abendmahl zu feiern und das Gemeindeleben so weit wie möglich aufrecht zu erhalten.

Immer neue strukturelle Veränderungen zogen sich durch die gesamte Amtszeit. Hier kam die profunde Kenntnis der innerkirchlichen Strukturen durch Pfarrer Ambergs langjährige Mitgliedschaft in den verschiedenen innerkirchlichen Gremien wie der Kirchenbezirkssynode und der Landessynode zur Geltung und hat geholfen, eine gute und verlässliche Basis für das Schwesternkirchverhältnis, zunächst mit der Versöhnungsgemeinde und schließlich für den jetzt bestehenden größeren Verbund, zu schaffen.

Etliche Bauangelegenheiten konnten in den vergangenen 16 Jahren unter seiner Verantwortung verwirklicht werden. Genannt sei hier der Kindergarten-Erweiterungsbau in der Mosenthinstraße, die Sanierung des Kirchturmes samt Glockenstuhl und Geläut. Und erst kürzlich konnte die Sanierung der Kirchenfenster und des Kirchenschiffes abgeschlossen werden.#%

Der Kirchenvorstand und die Christuskirchgemeinde danken Pfarrer Amberg für seine segensreiche Tätigkeit in und für die Gemeinde. Wir wünschen ihm und seiner Familie für den neuen Lebensabschnitt Bewahrung und Gottes Segen.

Liebe Gemeindeglieder,

es war im vorletzten Gemeindebrief schon angeklungen, dass sich für uns im Jahr 2026 eine Veränderung durch meinen Eintritt in den Ruhestand vollzieht. Vor reichlich 16 Jahren sind wir in die damalige Schwesterkirchverbindung im Zusammenhang mit der 2. Pfarrstelle, welche damals wie heute als Seelsorgebezirke die Christuskirchgemeinde und einen Bereich der Versöhnungskirchgemeinde umfasst, gekommen.

Wir waren sehr dankbar für die freundliche Aufnahme unserer Familie, zu der auch unsere Kinder Theres und Gabriel gehören, die in den Jahren 2011 und 2013 ihre Konfirmationen in der Christuskirche feiern konnten und seit einiger Zeit in anderen Stadtteilen Leipzigs leben.

Von Anfang an haben wir den lebendigen Geist in der Gemeinde gespürt, welcher sich durch so viele schöne Besonderheiten, wie z. B. die vielfältige Kirchenmusik für Jung und Alt, sowie das Theaterstück im Zusammenhang mit den Gemeindefesten, zeigte. Es hat uns viel Freude gemacht, daran anzuknüpfen und diese vielfältigen Aktivitäten mitzugestalten, zu denen auch etliche Gemeindeglieder aus der Versöhnungsgemeinde und der Kirchgemeinde Podelwitz-Wiederitzsch kamen.

Sehr angenehm war die Dienstgemeinschaft der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, z. B. im Kirchenvorstand und vor allem auch im gestaltenden Miteinander bei den Gottesdiensten, vor allem auch Familien-, Kinder-, Krabbel- und Frühstücksgottesdiensten, sowie den Laubeinsätzen.

Ende Juni findet die Verabschiedung statt und Anfang Juli werden wir umziehen. Abschiede sind mit Wehmut verbunden. Doch da sich unser neuer Lebensmittelpunkt im schönen Leipzig befindet, macht es uns dies leichter, denn wir können uns weiterhin begegnen. Sehr wichtig ist uns die Verbundenheit des Glaubens. Weil Gott unser Leben trägt und begleitet, dürfen wir zuversichtlich und hoffnungsvoll nach vorn schauen.

In diesem Sinne sagen auf Wiedersehen und grüßen herzlich, verbunden mit vielen Segenswünschen

Ihre Evelyn und Peter Amberg

Kirchenmusik, Kreise etc.

Termine außerhalb der Gottesdienste finden Sie direkt über das Menü (oben rechts).

Die Geschichte unserer Kirche

Der Vorläuferbau der heutigen Christuskirche entstand im 13. Jahrhundert im Zuge der Ostsiedlung und Missionierung der Slawen. Reste romanischer Bausubstanz finden sich im Turmunterbau und an der westlichen Schiffswand.

Urkundliche Erwähnung findet die Kirche erstmals im Jahr 1381, als der Rat der Stadt Leipzig das Lehnsrecht am Dorf Eutritzsch, darunter das Kirchlehen von Rudolf von Bünau auf Erdmannshain kaufte.

Seit 1503 bietet die Christuskirche etwa den heutigen Anblick. In jenem Jahr wurde der Umbau des Turms und der Kirche zu einer spätgotischen Hallenkirche abgeschlossen, wahrscheinlich unter Benedikt Eisenberg, dem späteren Leipziger Ratsbaumeister. Sein Meisterzeichen befindet sich im Eingangsbereich auf dem Schlussstein des Gewölbes. Das Jahr der Fertigstellung ist auf der Ostseite, an der Außenwand des Chors zu sehen.

1847 erfolgte die Verlegung des Eingangs von der Süd- auf die Westseite unter den Turm sowie der Sakristei hinter den Chor. Gleichzeitig wurde die Innenausstattung fast vollständig entfernt. Die Schnitzaltäre aus dem 15. und 16. Jahrhundert gelangten ins Stadtgeschichtliche Museum Leipzig und verbrannten dort 1943 bei einem Bombenangriff.

Der heutige Altar von etwa 1480 stammt aus Machern und wurde nach einer umfänglichen Restaurierung der Kirche von 1956 bis 1959 aufgestellt.

Nur der Taufstein von 1505 blieb unbeschadet in der Sakristei verborgen, bis er 1966 seinen Platz im Altarraum fand.

Die Glocken der Christuskirche

Die Christuskirche hat vier Glocken. Zwei davon sind sehr alt, sie hingen schon vor dem Umbau der Kirche im Jahr 1503 im Turm.

In unserem jetzigen Geläut ist die kleinste Glocke gleichzeitig auch die älteste Glocke. Im Jahr 1480 wurde sie gegossen. Sie hat ein Gewicht von 584 kg und ihre Schwingungen klingen auf dem Ton „A“.

Unsere zweitälteste und gleichzeitig zweitgrößte Glocke stammt aus dem Jahr 1482. Sie ist 1105 kg schwer und läutet auf den Ton „E“. Im Laufe der Zeit wurde sie zweimal umgegossen, 1722 und dann 1834 in der Leipziger Firma G.A. Jauck.

1752 kam noch eine kleinere Glocke hinzu, die 210 kg wog und den Ton „Cis“ hatte. Somit hatte die Christuskirche ein schönes A-Dur Geläut. Diese kleine Glocke existiert heute leider nicht mehr, da sie im 1. Weltkrieg beschlagnahmt wurde. Jede Kirche musste damals eine Glocke abgeben und dazu noch Zinnpfeifen aus der Orgel.

Um wieder eine 3. Glocke zu bekommen hat die Christuskirche 1926 eine gleiche Glocke bei der Firma „Gebrüder Radler Hildesheim“ in Auftrag gegeben. Diese hatte wieder, wie ihre Vorgängerin den Ton „Cis“ und wog ebenfalls 210 kg. Leider konnte diese Glocke nicht lange die Gemeinde mit ihrem Klang erfreuen. Im 2. Weltkrieg (1942) wurde sie beschlagnahmt und sofort eingeschmolzen. Da diese Glocke mit 12 Jahren Alter keinen kulturhistorischen Wert besaß, konnte es dazu kommen. Da bei der Glockenenteignungsmaßnahme 1942, jede Kirche nur eine Glocke behalten durfte, wurde auch die Glocke von 1482 beschlagnahmt. Diese hatte allerdings kulturhistorischen Wert und wurde deshalb in ein Lager gebracht, um als allerletzte Notreserve eingeschmolzen zu werden. Diese Glocke hat zum Glück den Krieg überlebt und wurde der Christuskirche 1948 wieder zurückgegeben.

1964 wurden zwei weitere Glocken für die Christuskirche in der Firma „Franz Schilling & Söhne Apolda“ gegossen. Unsere nun größte Glocke hat den Ton „C“, die andere ist die drittgrößte und hat den Ton „F“.

Allerdings musste der Glockenstuhl 1964 für die Aufnahme der zwei neuen Glocken erweitert werden. Der neue Glockenstuhl wurde aus Stahl gefertigt und im Turm verankert.

Wie sich später herausstellte, war das sehr ungünstig, Die Stahlträger übertrugen die Schwingungen der Glocken direkt auf das Mauerwerk des Turmes. Es bildeten sich Risse.

Deshalb wurde im Jahr 2018 wieder ein Glockenstuhl aus Holz in den Turm eingebaut. Auf dem Video kann man alle 4 Glocken sehen, wie sie in dem neuen Glockenstuhl aus Holz läuten.